Einwohner

 

Hier seht Ihr den wirklichen Chef der Herde - Willi Tautermann.

Von Anfang an kümmert sich Willi liebevoll um die Tiere, obwohl er doch eigentlich mit Pferden gar nichts am Hut hat, wie uns damals im Sommer 2006 versichert wurde.
Aber das glaubt ihm inzwischen keiner mehr! Man könnte fast sagen, in den Islandpferden hat er seine neue Leidenschaft entdeckt - solange er nicht selbst reiten muss!

Sein erster Weg führt ihn in aller Herrgottsfrüh in den Offenstall - Betten machen. Mit "früh" ist auch wirklich früh gemeint, nämlich ca. 5:00 Uhr - kommt er mal später, so warten seine "Pferdl" schon ungeduldig auf ihn. Anschließend nimmt er sich die Zeit und beobachtet in Ruhe und ungestört die Pferde - so weiß er stets ganz genau, was bei seinen Schutzbefohlenen los ist.

     
     

Zisterna, eine Pferdedame gehobenen Alters, ist das einzige Großpferd, das - trotz aller rassistischen "Übergriffe" der Isis - in der Herde geblieben ist.  Sie versteht es meisterhaft, sich aller Annäherungsversuche charmant zu erwehren Von Zeit zu Zeit jedoch gestattet sie, einem ihrer Verehrer, mit ihr über die Koppel zu laufen ... und findet diese traute Zweisamkeit dann scheinbar doch ganz gut.

Barbara, ihre Besitzerin, hat bisweilen Angst, dass Zisterna sich dank des reichhaltigen Futterangebotes irgendwann einmal mit einem lauten Knall in Luft auflöst. Aber bisher waren von der Koppel nur das Galoppieren und zeitweilige Quieken spielender Pferde zu hören ...

Fester Bestandteil des Hofes sind auch die beiden Hunde von Babsi, Monster und Struppi.

     
     

Nör war Schulpferd in Siferling, als sich Lisa unsterblich in ihn verliebte. Mit ihrer Beharrlichkeit hat Lisa es geschafft, ihn als Pflegepferd zu bekommen. Inzwischen gehört Nör ganz ihr und beide sind glücklich und zufrieden.

Seit Nör in Rauch im Holz steht, ist er noch weiter aufgeblüht und legt nach und nach immer mehr von seiner "Schulpferd-Lethargie" ab.

Eine Angewohnheit hat er allerdings noch nicht ganz abgelegt: Er ist ganz gut im Zäune ramponieren, wenn Reiter auf ihm sitzen ...

 

   
     

Schecki wurde 1996 auf Island geboren und auf den Namen Saturnus getauft. Da dieser Namen keinen so recht begeisterte, wurde er "erst mal" nur Schecki gerufen.

Der Name blieb - das Pferd hat sich verändert. Aus einem anfangs ängstlichen Pferd, das sich anderthalb Jahre noch nicht mal anfassen ließ, ist inzwischen ein selbstbewusster, ausgeglichener Kumpel geworden, der jeden Blödsinn mitmacht, leidenschaftlich gern lange ausreitet, aber auch mal auf einem Turnier seinen Spaß hat. Seit einiger Zeit hat er sogar Ambitionen auf den Job des Herdenchefs.

Für Dressur und Turnier (und allerhand Blödsinn, der Pferd und Reiterin begeistert) ist Annette zuständig, die langen Ausritte und Erziehung sind Part von Moni.

Allerdings holt Annette mächtig auf, was die Länge der Touren angeht, so wurde sie einmal ihrem Schecki in der Nähe von Bad Endorf gesehen ...

Neben neuen Freunden wie Hjalti ist immer noch sein Halbbruder Nör, mit dem er zusammen aus Island kam, Scheckis liebster Kumpel.

     
     

Gosi wurde 1989 in Frankreich geboren - eine Tatsache, die sich in seinem Aussehen widerspiegelt, denn so ganz wie ein typischer Isländer sieht er nicht aus.

Genau wie sein Besitzer, Wolfgang, spielt er zwar manchmal den "Cool Man", ist aber im Grunde seines Herzens ein netter Kerl. Er passt stets gut auf seine kleine Herde, deren enger Kern aus Hjalti, Vordis, Schecki, Smári und derzeit auch Bredja besteht, auf.
Seine Vorliebe sind lange Ausritte, besonders wenn man dabei auch noch einen Berg hochgaloppiert. "Notfalls" tun's ein oder zwei Runden Renngalopp auf der Bahn zum Abschluss des Ausritts auch.

Wolfgang erkennt man daran, dass er bis 23 Grad noch in der Daunenjacke rumläuft, ab 25 Grad dann im Muscle-Shirt zeigt, was er hat. Bei 24 Grad trägt er sicherheitshalber die Dauenjacke über dem Muscle-Shirt, um jederzeit flexibel zu sein.

     
     

 

 

 

 

Hjalti ist ein 1996 geborener Wallach, der seine Karin über alles liebt. Wenn sie im Isi-Eck ist, kommt er stets zum Ausgang an der Ecke und wartet darauf, dass sie ihm aufmacht, damit er gemütlich in ihrer Nähe grasen kann. Halfter und Strick bedarf es dabei nie.

In Schecki hat er einen neuen Freund gefunden, mit dem lange Ausritte viiiiiiel mehr Spaß machen - da wird man auch nicht so schnell müde und es ist auf einmal gar nicht mehr so wichtig, wohin die anderen gehen und ob sie ein Stück weiter vorn laufen.

Die beiden sind die "Spielkinder" der Herde und toben und raufen oft wild und ausgelassen.

     
     

Vordis ist eine junge Stute (Jahrgang 2000), die an die Pferde von Franz Marc erinnert - alles an ihr ist irgendwie rund, was natürlich NICHT heißt, dass sie fett ist!!!
Für alle Nicht-Kunst-Kenner hier eines der Pferde-Bilder von Franz Marc:
Einen Teil seiner Bilder kann man übrigens in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München bewundern.

Zu Vordis gehört Laura, die Vordis (meistens) mit viel Liebe und Geduld reitet und über ihre weiblichen Zicken hinwegsieht.

Wo Laura ist, ist meist Rico auch nicht weit, er ist ein ausdauernder Begleiter auf Ausritten und kaum müde zu kriegen.

 

 

 

 

   
     

Smári ist - genau wie seine Besitzerin, Isabella - noch jung und voller Tatendrang ... und manchmal etwas ungestüm. Anfangs wollte er Herdenchef werden, bis er von den Älteren eines Besseren belehrt wurde. Nun begnügt sich mit der "Kronprinzenrolle" und ist wesentlich umgänglicher geworden.

Allerdings ist es immer noch ratsam, beim Putzen Ohropax zu tragen ... sicherheitshalber ... es könnte ja sein, dass er ein "bisschen" wiehert ...

 

     
     

Fröken ist eine Mausfalbe und wurde am 21.06.1988 in Österreich geboren. Sie kam als Fohlen schon nach Deutschland (weshalb sie kaum Akzent hat), landete irgendwann in Reutlingen, bekam dort ein Fohlen und fand im Juli 1995 ihren Weg zu Isabelle.

Über Fröken wurde mal gesagt, dass sie zwar äußerlich ein Isländer ist, in ihr aber die sensible Seele eines Paso Fino lebt. Sie ist ein sehr feines und vorsichtiges Pferd, schnell zu verunsichern und orientiert sich sehr am Reiter, der ihr Sicherheit geben muss.

Seit Fröken in Rauch im Holz steht, ist sie um ein paar Jahre jünger geworden - man sieht sie des öfteren ausgelassen über die Koppel toben und andere Pferde zu Unsinn anstiften!

     
     

Bär könnte ein Bruder von Rökkvi sein. Auf den ersten Blick sind die beiden für das ungeübte Auge nicht zu unterscheiden. Der geübte "Koppel-Geher" erkennt dann nach und nach die feinen Unterschiede.

     
     

Rökkvi ist der zweite Senior der Herde.

Trotz seines Alters ist er noch gut zu "Huf" und geht gern mit seiner Angie oder ihrer Tochter ausreiten. Auch auf Turnieren sieht man ihn immer noch!

 

     
     

Seit Juni 2007 ist Dögun in der Herde. Sie ist eine im Jahr 2000 geborene Stute, die aus Österreich stammt. Völlig problemlos hat sie sich in die Herde integriert und genoss zu Beginn den besonderen Schutz von Ofi. Wenn es mal ganz arg werden sollte, dann kommt Schecki zur Hilfe.

Da sie zunächst für die Zucht gedacht war, wurde sie erst wenig geritten und muss noch Einiges lernen - vor allem am Boden, wo sie bisweilen noch so richtig ihren Isi-Dickkopf raushängen lässt.

Neben Bodenarbeit steht noch Fitness-Training auf dem Programm - so werden hoffentlich nach und nach Ausdauer und Figur besser.

   
     

Seit September 2008 komplettiert Askia unsere Herde. Sie ist nach schlechten Erfahrungen eher schüchtern und zurückhaltend, aber immer freundlich.

In Rauch gewinnt sie nun nach und nach an Selbstvertrauen und fühlt sich immer wohler. Ausritte mit anderen Mitgliedern der Herde führen dazu, dass fast schon zarte Freundschaftsbande geknüpft werden, sie aber zumindest die Angst vor manchmal etwas "unwirschen" Zeitgenossen wie Schecki verliert.

(Foto folgt)